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Zur Übersicht   |   Zum Archiv 01.06.2020

Schlüsselübergabe im Rosenium

von Christina Hackl

Am 1. Juni geht das Seniorenheim in Betrieb – „Großer Gewinn für die Gemeinde“

Oberfrauenau. Nach 14 Monaten Bauzeit ist am Freitag ein neues Kapitel in der langen Geschichte des Poschinger-Herrenhauses aufgeschlagen worden. Benedikt von Poschinger hat den Hausschlüssel des einstigen Familiensitzes an Dr. med. Siegfried Schmidbauer von der Rosenium GmbH übergeben. Am1. Juni startet der Betrieb im Seniorenheim Gut Oberfrauenau.

Aus dem Poschinger-Herrenhaus wurde das Rosenium Gut Oberfrauenau: Alexandra und Benedikt von Poschinger (vorne links) übergaben den Schlüssel an Rosenium-Chef Dr. med. Siegfried Schmidbauer. Mit dabei waren (v. l.) Bürgermeister Fritz Schreder, Altbürgermeister Herbert Schreiner, Bauleiter Herbert Kammermeier und Michael Gschwendtner (r.) von der Gutsverwaltung, Angelika Schwarz von der Rosenium GmbH und Einrichtungsleiterin Annette Reimeier. Foto: Hackl

Eigentlich sollte dieser Anlass mit einem „Tag der offenen Tür“ groß gefeiert werden. Wegen der Corona-Krise fand stattdessen nur eine Feierstunde im kleinen Kreis statt. „Aber wir holen das Fest für die Öffentlichkeit natürlich so bald wie möglich nach“, versprachen Poschinger und Schmidbauer.

Mit einem großen Dank an alle Beteiligten begann Benedikt von Poschinger seine kurze Ansprache. „Das ist heute ein besonderer Tag für mich“, betonte er und blickte zurück auf das Jahr 1990. Der Tod seines Großvaters, des ehemaligen Senatspräsidenten Hippolyt Poschinger von Frauenau, sei eine Zäsur für das Herrenhaus gewesen, das seitdem mehr und mehr verwaist sei.

Bereits zusammen mit seinem mittlerweile verstorbenen Vater Stephan habe er lange nach einer würde- und sinnvollen Nutzung für das Anwesen gesucht, so Poschinger. Die Idee für ein Seniorenheim hatte dann schließlich seine Frau Alexandra und mit Dr. Schmidbauer und der Rosenium GmbH habe man den idealen Partner für das Großprojekt gefunden. Bei einem Besuch in einem der anderen Rosenium-Häuser habe ein Bewohner zu ihm gesagt: „Ich bin hier im Rosenium, nicht im Altenheim“. Dieser Satz habe ihn darin bestärkt, die Idee Wirklichkeit werden zu lassen, so Poschinger.

„In den vergangenen 14 Monaten ist das Herrenhaus aus seinem Dornröschenschlaf erwacht“, freute sich der Hausherr und zeigte sich sehr zufrieden mit dem, was aus dem baufälligen Gemäuer geworden ist: Ein stattliches Anwesen, in dem die Vergangenheit spürbar ist und das trotzdem Modernität ausstrahlt. Wo es möglich war, wurde historische Bausubstanz erhalten, zum Beispiel bei den Türen oder den Böden. Auch einige Möbelstücke aus Familienbesitz fanden den Weg zurück ins Herrenhaus. Und natürlich findet man auch Glas aus dem Hause Poschinger in den Räumen, zum Beispiel die Deckenleuchten.

Historische und moderne Elemente wurden bei der Einrichtung des Hauses geschmackvoll kombiniert, so wie hier im Speisesaal

Einen Dank richtete Poschinger nicht nur an das Rosenium-Team, sondern auch an die Gemeinde Frauenau. Altbürgermeister Herbert Schreiner und sein Nachfolger Fritz Schreder hätten den Umbau stets unterstützt. Auch an die „Baustellen-Chefs“ Herbert Kammermeier und Michael Gschwendtner ging ein großes Dankeschön. „Ich freue mich, dass jetzt wieder Leben in das Haus einzieht“, so Poschinger.

Nach dem Umbau des historischen Rosenberger Guts in Neureichenau zu einem Seniorenheim habe er sich eigentlich geschworen, so etwas nicht noch einmal zu machen, erinnerte sich Dr. med. Siegfried Schmidbauer. Aber das Gebäude hier in Oberfrauenau und Benedikt von Poschinger hätten ihn schließlich überzeugt. „Und heute bin ich mit einer sehr großen Freude hierher gefahren in dieses wunderbar renovierte Haus, das hochmodern ausgestattet ist“, so Schmidbauer.


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