Rosenium Aktuell
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Hohenau


Zur Übersicht   |   Zum Archiv 14.04.2020

Die Corona Zeit

von Anna Lang

Die Ausmaße des Coronavirus spüren wir auch sehr in unserem Haus. Alle Feste und Ausflüge sind abgesagt. Die Angehörigen dürfen nicht mehr ins Haus zu Besuch kommen. Auch die Bewohner selbst sollten sich nicht zu lange draußen aufhalten, wenn sie dann doch bei schönem Wetter eine Runde allein spazieren gehen, tragen sie einen Mundschutz.

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an Frau Schleinkofer, die Mutter unserer Schülerin, die uns immer so fleißig mit wunderschönen Mundschutzen versorgt.

Wir versuchen alles was in unserer Macht steht, dass es unseren Bewohnern weiterhin an nichts fehlt. Die Betreuungskräfte überlegen sich immer ein spannendes Programm, auch die Bräuche werden so gut es geht weitergeführt.

In der Zeit vor Ostern wurden wieder Palmbuschen gebunden, Ostereier gefärbt oder am Ostersonntag ein Kreuzweg gebetet. Auch bei den Pflegekräften treten so einige Talente hervor. Es wird Maniküre und Pediküre angeboten, die Haare geschnitten und eingedreht. Auch in Zeiten, in denen kein Friseur offen hat, sollte es den Bewohnern an nichts fehlen.

In der Krise finden sich auch gute Seiten. Vor allem der große Zusammenhalt der Bevölkerung, beispielsweise wie sehr sie an unsere Senioren und das Personal denken. Wir erhalten täglich nette Briefe und Bilder von Barbara Wolf aus dem Team der Aktion „Herzensbriefe“, die wir den Bewohnern vorlesen und ihnen die Bilder zeigen.

Unser Küchenteam zauberte an Ostern einen regelrechten Gaumenschmaus. Unsere Karola aus dem Team versorgte jeden mit köstlichen Waffeln. Familie Kröber aus der „D’Ehrn“ von Finsterau brachten ausgezogene Krapfen für die Bewohner und das Personal. Angehörige von einem Bewohner schenkten uns Osterlämmer. Iris vom Kaffee „Carpe Diem“ gegenüber brachte uns Hefezöpfe. Die Bäckerei Grünzinger hat leckere Krapfen für die Osternester und sehr schöne Osterlämmer gebacken. Ich muss sagen, es ging uns in Hohenau an den Ostertagen so richtig gut. Vielen herzlichen Dank an alle fleißigen Bäcker und Spender.

Auch ist in das Rosenium etwas Neues eingezogen – ein Tablet! So können unsere Bewohner und deren Angehörige ihren Kontakt via Skype oder WhatsApp pflegen. Es kann nicht nur über das normale Telefon gesprochen werden, sondern auch via Bild telefoniert werden. Diese Errungenschaft finden einige Bewohner sehr gut. Weiter versuchen wir Livemusik via Skype ins Haus zu holen. Vielleicht spielt unsere Hausmusikerin Bettina mal von zu Hause aus auf ihrer Harmonie für unsere Bewohner. Es wäre ein weiterer Höhepunkt bei uns im Haus.

Nach der Krise veranstalten wir ein Fest, an dem wir nochmals allen danken möchten, die uns in der schwierigen Zeit so gut unterstützt haben. Bleibt gesund, bis bald.


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