Rosenium Aktuell
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Wiesenfelden


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Altenpflegerin

von Rosenium

„Im Beruf, um den Beruf und um den Beruf herum…“

Hallo, ich darf mich kurz vorstellen: mein Name ist Angelika Lötterle, bin Jahrgang 1961 und habe diese Tage meine Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin mit bestandener Prüfung abgeschlossen. Es waren drei anspruchsvolle Jahre, gefüllt mit theoretischem und praktischem Wissen, vielen neuen Erfahrungen und der Erkenntnis, dass „Frau“ alles schaffen kann und immer wieder etwas Neues lernt. Natürlich braucht es hierbei Unterstützung, nicht nur von der eigenen Familie, sondern auch vom Ausbildungsbetrieb, der Schule und den Bewohnern des Roseniums Wiesenfelden. Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen recht herzlich bedanken:

Ein großes Dankeschön an:

  • Meine Familie, die oft zurückstecken musste, mich aber immer wieder ermutigten durch zu halten.
  • Meine Schule, die mir neue Impulse geschenkt hat.
  • Das Rosenium Wiesenfelden, das mir die Möglichkeit gegeben hat, diesen Beruf zu erlernen.
  • Meine Kollegen, die die Nichtanwesenheit meinerseits während der Schul- und Praktikazeiten tragen mussten.
  • Alle Bewohner, die mich bei praktischen Noten und Übungen mit vollen Herzen unterstützt haben.
  • Und besonders Herrn Thomas Schmidt, meinem Praxisanleiter, der immer ein offenes Ohr für meine Sorgen und Nöte hatte.

Viele haben mich gefragt, warum ich mir diesen „Stress“ in meinem reiferen Alter überhaupt noch antue, das wiederum ist gar nicht so einfach zu beantworten. Einerseits trägt es zur persönlichen Selbstverwirklichung bei, wenn man sieht, was alles erreichbar ist, obwohl man schon zum „alten Eisen“ zählt. Andererseits ist das nicht nur ein Beruf, sondern für mich auch eine Berufung: Wir alle werden älter und viele von uns benötigen ab einem bestimmten Zeitpunkt Hilfe und Unterstützung, am besten durch Professionalität gepaart mit Empathie, Verständnis und der Wahrung der Würde des jeweils Betroffenen. Es ist nicht der „Kacka-wisch-weg“ Beruf, für den er von der Gesellschaft überwiegend gehalten wird, sondern beinhaltet so viele Nuancen: Krankenschwester, Ansprechpartnerin, Entertainerin, Seelentrösterin, Begleiterin, Beraterin, Motivatorin, Trainerin und vieles mehr. Natürlich verlangt einem diese Vielfältigkeit alles ab, zehrt an den eigenen Kräften und die Rahmenbedingungen dieses Berufes sind nicht ideal. Doch wenn man ein Lächeln geschenkt bekommt oder die Augen eines Bewohners vor Glück strahlen, sind alle Mühen vergessen und vergolten.

Ich kann den Beruf zum Altenpfleger jederzeit weiterempfehlen und bereue diese Entscheidung dafür keinesfalls und freue mich nun auf die kommenden Jahre als Altenpflegerin Angelika Lötterle.

Anmerkung der Heimleitung:

Frau Lötterle hat Ihre Prüfungen mit der Note 1,0 gemeistert und beginnt ab 01. September 19 in unserer Einrichtung als Fachkraft.


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