Rosenium Aktuell
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Waldkirchen


Zur Übersicht   |   Zum Archiv 27.01.2020

Besuch des Bürgermeisters

von Annette Kern

Ein seltener Besuch kündigte sich im Rosenium an. Der Heimbeirat hat gerufen und Herr Pollak kam.

Der Heimbeirat schrieb zu Weihnachten einen Brief an den Rathauschef der Stadt Waldkirchen nach dem Motto: wir haben nur einen Wunsch – eine Haltestelle des Citybusses vorm Rosenium. Gleichzeitig lud der Heimbeirat, zusammen mit Frau Kern, Herrn Pollak ein, um die Situation einmal persönlich besprechen zu können.

Der Waldkirchner Bürgermeister kam sehr gerne der Einladung nach und nahm sich viel Zeit, die Belange der Senioren anzuhören und auch zu diskutieren. Versprechen kann er nichts, aber er wird sich für die neue Haltestelle in der Gradläckerstraße einsetzen. Wie alles in unserem Land muss auch dieser Antrag durch die Gesetzes-, Antrags- und Genehmigungsmühlen laufen. Wenn jedoch alles gut geht, müssen die Senioren ab Juni nicht mehr vom Rosenium zum Waldkirchner Kreisverkehr gehen.

Der Rathauschef zeigte sich in Plauderlaune und fragte nach, ob der Schuh sonst noch wo drücken würde. Das ließen sich die Herrschaften natürlich nicht nehmen und beantragten gleich Ruhesitzbänke entlang der Gradläckerstraße. Auch hier wurde Abhilfe versprochen und Herr Pollak möchte die kommenden Parkbänke mit den Bewohnern persönlich einweihen.

In lockerer Plauderrunde wurden noch Kleinigkeiten besprochen, die von den Bewohnern jedoch als durchaus wichtige Angelegenheiten angesehen wurden. Parkende Autos auf den Gehwegen, schmutzige Straßen und der Lärm von der Schnellstraße. Herr Pollak hörte sich alle Anliegen sehr interessiert an und versprach sein Bestes zu tun.

Zudem ließ es sich der Bürgermeister nicht nehmen, den Bewohnern die Schönheiten und Vorteile von Waldkirchen aufzuzeigen; er erzählte ihnen, wo es Wanderkarten und passende Seniorenstrecken zum Spazierengehen gäbe; er machte Werbung für die Museen in der Stadt und erzählte von kulturellen Veranstaltungen, zu denen er unsere Bewohner gerne einmal begrüßen möchte.

Ein sehr großes Anliegen des Bürgermeisters ist eine genauere Vernetzung und Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindergärten der Stadt. Er informierte die Bewohner, dass die vier Schulen und die mittlerweile acht Kindergärten immer auf der Suche nach rüstigen Senioren wären, die mit den Kindern was unternehmen wollen oder die ihnen einfach nur als Lesepaten zur Verfügung stehen würden. Hier appellierte er an die Heimleiterin und an die Bewohner, ob man dafür nicht mal einen Versuch wagen möchte.

Am Ende waren sich Bürgermeister und Bewohner einig, dass diese Stunde eine Bereicherung war. Auch nachdem Herr Polak längst aufgebrochen war, sorgte er immer noch für Gesprächsstoff. Sein Besuch machte großen Eindruck.


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